Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Ganz Neinkeije unner ähner Kapp
Neunkircher Karnevalsausschuss eröffnete Session
 
 
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Prinz Sascha II. und Prinzessin Jenny I. hatten für jeden ihrer Helfer einen Reim parat.
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Das amtierende Prinzenpaar Markus III. und Nicole I.
mit ihrer Prinzenfahrerin Uschi Jung und Karl Albert
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Die Präsidenten und Vorsitzenden aller NKA-Vereine auf der Bühne vereint
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Karl Albert dankt Verena Wier, die mit ihrem flotten Tanz den Hoppeditz erwachen ließ.
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Martin Bölk (rechts), erster Vorsitzender der Hangarder Brunnebutzer (hier mit Karl Albert) stellte seinen Verein vor.
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Juniorenmariechen Nathalie Bungert
vom KV Die Daaler erfreute das Publikum
mit ihrem Marschtanz.
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Die Aktivengarde des KV Eulenspiegel
tanzte zu Ehren des Ex-Prinzenpaares.
Der Hoppeditz ist wieder erwacht! Traditionell beging der Neunkircher Karnevalsausschuss (NKA) mit seinen angegliederten Vereinen den Beginn der fünften Jahreszeit am 11.11. im katholischen Vereinshaus Wellesweiler.

NKA-Präsident Karl Albert konnte auch bei der diesjährigen Sessionseröffnung viele Vertreter der angeschlossenen Vereine und zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen, nachdem Verena Wier, Aktivenmariechen der KG Rote Funken nach der traditionellen Beschwörungsformel von August Weirich, dessen Stimme seit seinem Tod vom Band kommt, den Hoppeditz, eindrucksvoll und schön anzusehen, erwachen ließ. Nach dem schwungvollen Tanz des Mariechens brachte der Fanfarenzug des KV Eulenspiegel ebensolche Melodien in voller Lautstärke auf die Bühne. Das Juniorenmariechen Nathalie Bungert vom KV Die Daaler legte sodann einen sehr flotten Marschtanz aufs Parkett, bevor die Mädels der Juniorengarde des KUV Wiebelskirchen ihren eindrucksvollen Gardetanz präsentierten. Tränen in den Augen hatten nicht nur Prinz Sascha II., Prinzessin Jenny I. und deren Prinzenfahrer Clemens Thömmes, als es daran ging die Insignien abzulegen. Aber zuvor gab es noch viel Dank und Lob an das sympathische Paar und eine letzte Rede. Sie holten noch mal alle ihre Helferinnen und Helfer auf die Bühne und hatten einen speziellen Dankesreim und ein Geschenk für jeden einzelnen von ihnen parat. Aber auch sie bekamen „zum Abschied“ Präsente: Neben dem obligatorischen Blumenstrauß sollen eine Uhr und einen Urkunde mit dem prinzlichen Bild an die Zeit als Prinzenpaar erinnern. Um den Abschied vom Prinzenwagen zu erleichtern, überreichte Karl Albert ihnen ein BMW-Modellauto mit originaler Prinzenaufschrift. Zu Ehren des Paares tanzte natürlich die Aktivengarde ihres Heimatvereins, des KV Eulenspiegel, auf. Der anschließende Schunkler war allerdings nur für die Nichtraucher interessant – die Raucher mussten sich entscheiden: vor die Tür oder schunkeln.
„Lache kräftig, net se knapp! Ganz ­Neinkeije unner ähner Kapp“, ist das Motto der aktuellen närrischen Regenten, die der NKA-Präsident als nächstes vorstellte: Prinz Markus III. und Prinzessin Nicole I., beheimatet beim KUV Blau Gelb Wiebelskirchen, der in der vergangenen Session sein 4x11. Jubiläum feierte. Üblicherweise stellt ein NKA-Jubiläumsverein auch das Prinzenpaar, aber in der letzten Session gab der KUV dem elf Jahre älteren KV Eulenspiegel den Vortritt. Nicole und Markus Seel, wie die amtierenden närrischen Hoheiten mit bürgerlichem Namen heißen, haben sich an Rosenmontag 2003 kennen gelernt, sind seit 2004 verheiratet und wohnen in St. Ingbert. Die heute 35-jährige Nicole ist in Saarbrücken geboren und hat dort auch bei der KG Die Nassauer ihre närrischen Wurzeln. Sie tanzte seit ihrem elften Lebensjahr, erst in Saarbrücken, seit 1995 beim KUV. Mit 33 Jahren beendete sie ihre aktive Laufbahn bei der Tanzgarde, war aber auch vier Jahre lang als Co-Trainerin des KUV-Männerballetts tätig. Seit 2007 trainiert sie gemeinsam mit Monika Meng die Tanzgruppe „Die Lolas“ des KUV. Die gelernte Zahnarzthelferin ist auch als zweite Protokollaria im Vorstand ihres Vereins tätig. Ihr Gatte Markus ist gelernter Versicherungskaufmann bei der Baden-Badener Versicherung. In seiner Freizeit schaut er gerne dem runden Leder nach und verwöhnt seine Nicole mit köstlichen Speisen, die er eigens für sie zubereitet. Er war schon immer begeisterter Karnevalist, war aber bis 2002 in keinem Verein. In diesem Jahr trat er dem KV Eulenspiegel bei, war dort im Elferrat und in der Organisation tätig. In der Session 2003/2004 wechselte er der Liebe wegen zum KUV und ist als Beisitzer im Vorstand. Außerdem ist er auch dort Mitglied des Elferrates und zeigt den gekonnten Hüftschwung bei der Tanzgruppe „Die Lolas“. Als Prinzenfahrerin begleitet Uschi Jung das Paar zu allen Terminen, Hofschneiderin ist Hannelore Giring, für die Haare zuständig die „Super 10 Hair Company“. Die Reden schreibt Sören Meng für das Prinzenpaar und Hoffotograf ist wieder das Fotostudio Jürgen Trampert. Das Prinzenfahrzeug kommt aus der Neunkircher Filiale der BMW-Niederlassung Saarbrücken und die Prinzenschänke ist das Kulturhaus Wiebelskirchen, das auch, gemeinsam mit der Baden-Badener Versicherung Sponsor der Autogrammkarten ist.
Nachdem Aktivenmariechen Laura Ruffing von der KG Rote Funken beim Marschtanz die Beine fliegen ließ, wurde der neu in den NKA aufgenommene Verein KV Hangarder Brunnebutzer vorgestellt und dazu dessen erster Vorsitzenden Martin Bölk auf die Bühne gebeten. Redegewandt und mit dem erforderlichen Humor erklärte er, dass sein Verein zwar ein junger sei, aber schon 200 Mitglieder hätte und in Hangard bereits sehr lange Fasenacht gefeiert würde. Als Besonderheit können die Brunnebutzer sogar einen weiblichen Elferrat vorzeigen. Mit dem neuen Verein zog auch ein neuer karnevalistischer Gruß in die Neunkircher Fasenacht ein: „Brunnebutzer Heijoo“. Dass das den hiesigen Narren genauso gut über die Lippen geht, wie „Heijoo“, „Alleh Hopp“ oder „Heijo Hopp“, bewiesen die närrischen Gäste im Saal. Prinz Markus III. und Prinzessin Nicole I. hatten diese nach ihrer Inthronisierung mit ihrer herrlich erfrischenden ­Rede auch gleich auf ihrer Seite. Ihnen zu Ehren tanzte Aktivenmariechen Christina Becker vom KUV Wiebelskirchen auf. Bevor die Aktivengarde des KKW zum Abschluss ihren Gardetanz präsentierte, ging Karl Albert noch auf ein sehr ernstes Thema ein – der ­Alkoholkonsum unter Jugendlichen, vor allem beim Rosenmontagsumzug. Auch der NKA wolle sich mit diesem Thema gründlich auseinandersetzen, habe aus diesem Grund schon mit der Beratungsstelle des Caritasverbandes „Die Brigg“ aufgenommen und will ein Pilotprojekt starten. Es war Albert wichtig, an dieser Stelle zu betonen, dass die Kinder in den NKA-Vereinen gut betreut würden und sich die Eltern hier keine Sorgen machen müssten. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte in bewährter Qualität die Hauskapelle Frank Grub.
ts
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