Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Der Hoppeditz ist erwacht
Inthronisierung von Bernd II. und Alexa I.
 
Janine Held stellte den Hoppeditz dar.
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Das bisherige Prinzenpaar Martin I. und Barbara I. bei der Verabschiedung.
 
Prinz Bernd II. hat seine Insignien schon erhalten.
Alleh-Hopp und Heijooh, die Neinkeijer Faasenacht iss widder doo!

Der Fanfarenzug des KV Eulenspiegel
Die „Chaoten“ des KKW Wellesweiler spielten den Einakter „Kleopatra“.

Die Promillos vom KKW Wellesweiler bildeten das Finale.
Alles ist dunkel. Ein einziges Licht fällt auf den schlafenden Hoppeditz. August Weirich spricht eindrucksvoll die Beschwörungsformel und – der Hoppeditz erwacht.
Der erste Star des Abends auf der Bühne – dargestellt von Janine Held (KUV Wiebelskirchen) – lässt die Neunkircher Faasenacht pünktlich am 11.11. um 20.11 Uhr auferstehen.
Der Neunkircher Karnevals-Ausschuss (NKA) hatte zur Eröffnung der närrischen Zeit ins Katholische Vereinshaus in Wellesweiler eingeladen und viele Vertreter der sechs angeschlossenen Vereine (Plätsch, Rote Funken und Die Daaler aus Neunkirchen, Eulenspiegel von Furpach, KUV „Blau-Gelb“ Wiebelskirchen, Karnevals- und Kulturverein Wellesweiler) waren ebenso vertreten wie die Ehrengäste, Vertreter der Stadt und der Politik. Der Saal war brechend voll.
Vom Lampenfieber, von dem der Präsident des NKA – Karl Albert – zu Beginn sprach, war nicht viel zu merken. In lockerer, kurzweiliger Art führte er durch das Programm des Abends.
Nachdem der Fanfarenzug des KV Eulenspiegel unter der Leitung von Heike Ziegler nach seinem lautstarken Auftritt abmarschiert war, kam das Tanzmariechen der Kindergarde der Roten Funken, Nadine Mönkenmeyer, auf die Bühne und überzeugte mit seinem Marschtanz, den Bettina Weber und Sabine Meiser mit ihr eingeübt hatten, das Publikum, das sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten dann doch zu immer lauter werdenden Alleh-Hopp- (für Wiebelskirchen und Wellesweiler) und Heijooh-Rufen (für die Neunkircher) hinreißen ließ. Auch im närrischen Treiben hat schließlich alles seine Ordnung!
Auch bei der Verabschiedung des bisherigen Prinzenpaares Martin I. und Barbara I. ging alles nach den Regeln, doch bevor sie die Insignien ablegten und nach einem Schunkler ausmarschierten, hielten sie erst noch ihre Abschiedsrede, bei der so manche Begebenheit ausgegraben wurde und sich die beiden, die auch diesmal ihre Knappen (Sohn Christian und Tochter Stefanie) mitgebracht hatten, bei allen bedankten, die ihnen in der oft stressigen Zeit ihrer närrischen Herrschaft halfen. Wilfried John und Hildegard Assion wurden genannt, Karl Albert und Doris Schmelzer (Wirtin des Stadtbadrestaurants und Prinzenquartiers) und viele andere. Das Beste kommt immer zum Schluss, so auch bei Barbara und Martin Schreiners Dank an „unsere Mutter“, bevor sie die Rückkehr in den Alltag antraten.
Zwei der vielen Prinzenhelfer – Edelgard und Lothar Ackermann – mussten aber noch zur Bühne, um sich den Dank abzuholen.
Lisa Thobae, das Juniorentanzmariechen des KV Die Daaler, sorgte danach für die nächste Tanzeinlage. Diese gelungene Darbietung hatte Trainer Horst Klees mit ihr eingeübt.
Die Gruppe „Chaoten“ des KKW Wellesweiler ließ dann bei ihrem Einakter „Kleopatra“ kein Auge trocken. Die Aufführung der etwas anderen Art unter Leitung von Michael Holzapfel brachte die Geschichte schon etwas durcheinander, war aber für viele Lacher gut.
Die Trainerinnen der „Plätsch-Teenies“, Beate Martin und Ines Presser, hatten sich für ihre Garde eine Playback-Show ausgedacht. Mit „Mambo No. 5“ und vielen aktuellen Hits traten die Kids auf, wobei man sich fragte, ob es ihnen nicht noch mehr Spaß machte als dem Publikum.
Das Juniorentanzmariechen Sarah-Marie Schaly vom KV Eulenspiegel, das mit Silke und Markus Klees trainiert, fand für seinen Auftritt tosenden Applaus.
„Die Karawane zieht weiter“ – im orientalischen Flair zogen mit dieser Musik Bernd II. und Alexa I. mit Prinzenmarschall Heiner Harry zur Bühne.
„Joo, ma wolle!“ waren sie einer Meinung auf die Frage Karl Alberts, ob sie das närrische Volk regieren wollten. In ihrer ersten Rede, die der Inthronisierung folgte, beteuerten beide: „Prinz und Prinzessin sind bereit.“
Die Juniorengarde des KUV Wiebelskirchen sorgte danach unter Leitung von Steffi Schmidt-Schulz und Tanja Sielmann für die letzte Tanzeinlage des Abends, bevor das Finale mit den „Promillos“ vom KKW Wellesweiler (musikalische Leitung: Heinrich Sattler) startete. Diese Herren kamen ohne Zugabe nicht von der Bühne.
Die Gäste, inzwischen in guter Stimmung, brachten dem Geburtstagskind dieses Tages – Patrik Schreier – noch ein Ständchen, bevor die Hauskapelle (Frank Grub) den offiziellen Teil des Abends beendete.
Schluss war aber dann noch lange nicht, die Ersten drängten schon bald zur Bühne, die ab diesem Zeitpunkt zur Tanzfläche umfunktioniert wurde. 
ts
Quelle: Stadtmagazin "es Heftche"

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