Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Lachen ist nun mal die beste Medizin
Sven I. und Judith I. haben tatkräftige Unterstützung
 
lachen_ist_01  
Prinz Sven I. als Marinesoldat 1988

 
lachen_ist_02  
Judith und Sven ganz privat in ihrem Wohnzimmer mit den beiden Chihuahuas Fleur und Troll

 
lachen_ist_03  
Familie Hottenbacher auf einen Blick:
Kai, Sven, Judith und Lara

 
lachen_ist_04  
Judith Hottenbacher und Ulrike Ludes als
„Es Ähn unn es Anner“

 
lachen_ist_05  
Sven Hottenbacher und Stefan Ludes (Mitte)
mit dem KKW-Männerballett

 
lachen_ist_06  
Judith und Sven Hottenbacher bei einem ihrer Städtetrips im Hamburger Hafen

 
lachen_ist_07  
Der Prinz in der Muppets-Show
im KKW-Männerballett
 
Prinz Sven I. und ihre Lieblichkeit Judith I. repräsentieren in dieser Session den Neunkircher Karnevalsausschuss (NKA) und regieren die Narren Neunkirchens. Wir haben Judith und Sven Hottenbacher in ihrem gemütlichen Haus in Quierschied besucht und stellen Sie Ihnen vor.

Das Leben von Judith und Sven spielt sich zum größten Teil in Neunkirchen ab: Hier arbeiten beide, hier kaufen sie ein, hier haben sie viele Freunde und hier, beziehungsweise dem Stadtteil Furpach, sind sie in ihrem Verein, dem KV Eulenspiegel, aktiv. Als Prinzenpaar stehen sie in Neunkirchen gerade in den nächsten Wochen natürlich besonders im Rampenlicht. Aber Judith ist in Quierschied geboren, hängt sehr an ihrem Heimatort und möchte daher nicht wegziehen, wenn sich das Paar damit auch viele Wege ersparen könnte. Wenn man ihr gemütliches Heim gesehen hat, kann man diese Entscheidung gut verstehen.
Faasenacht feierten Judith und Sven schon immer gerne. Zum närrischen Vereinsleben aber kamen sie erst vor etwa fünf Jahren durch gemeinsame Freunde, Beate und Uwe Henniger, beim KKW Wellesweiler. Judith half dort bei der Bühnendeko, Sven war im Orgateam und im Elferrat tätig und im Männerballett aktiv. Judiths närrisches Herz suchte aber den Weg in die Bütt und da der KKW mit Rednern gut versorgt war, wechselte Judith 2006 zum KV Eulenspiegel, um gemeinsam mit ihrer Freundin und Prinzenfahrerin Ulrike Ludes das Duo „Es Ähn unn es Anner“ aus der Taufe zu heben. Ehemann Sven wechselte aus Liebe zu seiner Gattin ebenfalls zu den Furpacher Narren. Gemeinsam sind sie nun auch bei der Gesangsgruppe „Katastrophoniker“ aktiv und Judith ist seit der Session 2008/2009 Spartenleiterin der Büttenredner und schreibt für einige Akteure die Reden. Außerdem unterstützt sie ihren Verein als erste Schriftführerin.
Judith Hottenbacher, heute 45 Jahre alt, wuchs in Quierschied auf und absolvierte hier ihre erste Lehre zur Friseurin, die sie auch erfolgreich abschloss. Die Arbeit machte ihr sehr viel Freude und zu ihren Arbeitgebern hat sie heute noch einen guten Kontakt, aber wegen Hautproblemen musste sie sich dann beruflich umorientieren. Inspiriert von Ehemann und Krankenpfleger Sven, den sie 1994 als Patientin kennen- und später lieben lernte, begann sie 1996 eine Ausbildung als Krankenschwester im Fliedner Krankenhaus Neunkirchen. Nach erfolgreichem Abschluss wechselte sie schon bald ins Städtische Klinikum Neunkirchen, wo sie auch heute noch beschäftigt ist. Sven ist derweil weiterhin im Fliedner Krankenhaus tätig, wobei dies auch für ihn der zweite Beruf ist. Der 44-Jährige ist in Neunkirchen geboren und entschied sich erstmal für eine Ausbildung zum Konditor. Die erste Zeit seiner Lehre war nicht schön für ihn und so war er froh, die Ausbildung in der Neunkircher Konditorei Vomwalde fortsetzen und abschließen zu können. Seine Bundeswehrzeit absolvierte er dann bei der Marine, wo er unter anderem auch die Sanitätsgrundausbildung durchlief. Danach war ihm klar, wohin sein beruflicher Weg endgültig führen sollte und er begann 1992 seine Ausbildung im Fliedner Krankenhaus.
Die 21-jährige Tochter Lara und der 16-jährige Sohn Kai werden ihre Eltern über die ganze Session kräftig unterstützen und sich vermehrt um die Chihuahuas Fleur und Troll und die Katze Charly kümmern. Auch die anderen Hobbys von Judith und Sven müssen in der närrischen Zeit etwas in den Hintergrund treten: Die Prinzessin wird nicht so viel in ihren Büchern schmökern können und der Prinz wird eine Pause beim Archivieren seine gesammelten Filme einlegen müssen. Verreisen werden sie bis Rosenmontag wohl auch nicht – Städtereisen sind aber ein weiteres Hobby von Judith und Sven – „aber nur Kurzreisen, weil ich schnell Heimweh bekomme“, erklärte uns die Prinzessin. Als nächstes Ziel ist London angepeilt. Die Zeit zur Pflege ihres kleinen Salzwasseraquariums werden sie aber bestimmt noch aufbringen. Aber sie sind es gewohnt, ihre Zeit gut einzuteilen, weil der Schichtdienst in den Krankenpflegeberufen das Paar in seiner Freizeitgestaltung sowieso ziemlich einschränkt. So musste Sven schon sein Hobby „Wasserball“ im Neunkicher Schwimmverein, wo er 20 Jahre lang Mitglied war, aufgeben und auch das Belegen eines Tanzkurzes ist Judith und Sven wegen der unterschiedlichen Arbeitszeiten unmöglich. So sind sie auch besonders froh, dass ihre Arbeitgeber und Kollegen besonders in der „heißen Phase“ voll hinter ihnen stehen – sonst wäre es nicht möglich, solange Urlaub zu nehmen. Ab Ende Januar steht das Paar ganz der Neunkircher Faasenacht zur Verfügung und ist auch bereits fast vollständig ausgebucht.
„Wir sehen uns nicht nur als Prinzenpaar mit Begleitern“, erklärten uns Judith und Sven bei unserem Besuch. „Wir sind ein Viererteam – und noch viel mehr!“ Denn dass ihre Prinzenfahrer Ulrike und Stefan Ludes überall dabei sein werden und sie auch von vielen Anderen große Unterstützung erfahren, ist für die beiden unverzichtbar. „Ulrike und Stefan sind privat unsere besten Freunde und wir können uns 100-prozentig auf sie verlassen. Alleine wäre das gar nicht zu schaffen!“ Und so ist das Paar froh, dass sich Sabine Günder-Fritz von Hairdesign by Sabine um die Frisuren der Prinzessin kümmert, ebenso wie Ulrike Ludes und Ulrike Siffrin um das Schneidern der Kleider. Die Reden schreibt Siegfried Schmidt für sie und Hoffotograf ist Jürgen Trampert. Um das leibliche Wohl der närrischen Regenten kümmert sich Doris Schmelzer im Borussia Heim in gewohnt herzlicher Manier. Das Prinzenfahrzeug ist wieder ein BMW aus der gleichnamigen Niederlassung Saar-Pfalz. Die Orden wurden vom Prinzenpaar selbst und dem NKA-Präsidium gestaltet. Die Autogrammkarten sponsern der Haus- und Gartenservice Sascha Luxenburger und Fenster, Türen, Rollläden Detlef Decker. Viel Unterstützung leisten weiterhin die Brudervereine im NKA, das NKA-Präsidium und der Heimatverein KV Eulenspiegel.
ts
Ouelle: Stadtmagazin "es Heftche"

Gesponsert von:

Besucherzähler

Heute 5

Gestern 26

Woche 31

Monat 497

Insgesamt 482834

Aktuell sind 13 Gäste und keine Mitglieder online