Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Eine kurze, aber wunderschöne Session
Rückblick des NKA-Prinzenpaars Sascha II. und Jenny I.
 
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Ein besonders freundschaftliches Verhältnis hatten (und haben) Sascha II. und Jenny I. zu der Schweizer Babylochgugge.
 
 
Bei Doris Schmelzer in der Prinzenschänke „Borussia Heim“ waren das Prinzenpaar und -fahrer Clemens Thömmes oft zu Gast.
 
 
„Heimspiel“: Clemens Thömmes, Sascha II. und Jenny I. auf der Bühne ihres Heimatvereins KV Eulenspiegel und dessen damaliger Vorsitzender Patrick Schreier
 
 
Vom Prinz zum Büttenredner: Sascha Jerges trat in dieser Session als „Wintersportler“ auf.
 
 
Da hatten sie noch Alles vor sich: Sascha, Jenny und Clemens mit NKA-Präsident Karl Albert (von links)  
Es ist bei uns schon zur lieben Tradition geworden, dass wir in der „heißen Phase“ der Faasenacht das Prinzenpaar des Neunkircher Karnevalsausschusses (NKA) der Vorsession besuchen und mit ihnen auf die Zeit zurückblicken, in der sie das närrische Volk regieren durften. Sascha und Jenny Jerges standen uns gerne Rede und Antwort.

Im Grunde hat sich bei dem sympathischen Ehepaar, das uns allen noch gut als Sascha II. und Jenny I. im Gedächtnis ist, kaum was verändert. Jenny arbeitet weiterhin als Arzthelferin in der Praxis für Allgemeinmedizin Karl-Egbert Houy in Neunkirchen. Sascha, der als ausgebildeter Bankkaufmann mit zehnjähriger Berufserfahrung wieder die Uni-Schulbank drückt, ist bester Dinge in diesem Jahr mit dem Studium fertig zu werden und hofft auf eine Referendarstelle an einer Schule. Sein Berufswunsch ist diesmal Lehrer. Die Freizeit von Jenny und Sascha gehört unter anderem dem KV Eulenspiegel in Furpach, wo die beiden auch zu Hause sind. Sascha übernahm sogar während seiner Zeit als Prinz das Amt des Vereinsvorsitzenden, das jede Menge Engagement erfordert. Jenny ist in dem Verein Mädchen für alles und springt ein, wo sie gebraucht wird. So sah man sie in dieser Session nur ab und zu durch den Sitzungssaal huschen, währenddessen man von ihrem Gatten ein ganz spezielles Bild bekam. Dieser moderierte nämlich in diesem Jahr nicht nur gemeinsam mit dem Sitzungspräsidenten Patrick Schreier die Kappensitzungen – er stand auch als total lädierter Wintersportler in der Bütt. Auch dieses Debüt hat er vorbildlich gemeistert.
„Ihre“ Session – also die in der Faasenachtszeit 2007/2008 – war eine ganz besonders kurze. Nicht einmal fünf Wochen lagen zwischen dem NKA-Prinzenempfang und Aschermittwoch. Das hieß: jede Menge Termine in kürzester Zeit. „Es war oft sehr anstrengend, aber es war eine sehr intensive Session für uns. Wir haben nicht das Gefühl, das was fehlte“, sind sich Jenny und Sascha einig. Sie haben jede Veranstaltung besucht, die in den engen Terminkalender einzuplanen war. Priorität hatten dabei natürlich stets die acht NKA-Vereine und für den Ordensempfang bei der Neinkerjer Plätsch ließen sie sogar das Prinzenfrühstück sausen. Schließlich bekamen sie auch von allen dem NKA angeschlossenen Vereine beste Unterstützung. „Das wurde uns besonders in Gesprächen mit anderen Prinzenpaaren bewusst. Der NKA ist wie eine große Familie“, betonten die beiden dankbar. Auch das gesamte Praxisteam von Karl-Egbert Houy stand hinter dem Paar und unterstützte es sehr. So konnten Prinz Sascha II. und ihre Lieblichkeit Jenny I. neben Empfängen, Kappensitzungen, Kindermaskenbällen, ­Rat­haussturm, Rosenmontagsumzug und Lumpenbällen bis hin zu Heringsessen fast alle Veranstaltungen der NKA-Vereine besuchen – trotz zeitweise starker Erkältung. Besonders gefallen haben ihnen die Kinderveranstaltungen, bei denen sie besonders viele Autogramme geben mussten und sich über das Strahlen in den Augen der Kleinen freuten, und allgemein die Bereitschaft der Sitzungspräsidenten Vieles mitzumachen. So wurde bei den „Daalern“ ein Mohrenkopfessen zwischen Sascha II. und Ralf Beckhäuser durchgeführt, wobei der Daaler-Vorsitzende die Augenbinde aufbehalten musste und Sascha davon erlöst wurde. Was dem Prinzenpaar aber besonders am Herzen lag und Freude machte, waren die Sitzungen in den Seniorenheimen. So besuchten sie das Karl-Ferdinand-Haus, das Alten- und Pflegeheim St. Vincenz und das Caroline-Fliedner-Haus und machten den alten und pflegebedürftigen Menschen damit eine große Freude. „Die Vereine machen sich dort viel Arbeit“, berichten uns Jenny und Sascha anerkennend. Auch im Werkstattzentrum für behinderte Menschen der Lebenshilfe waren sie zu Gast. Außer dem Neunkircher begleiteten sie auch den Spieser Umzug und bevor Oberbürgermeister Friedrich Decker in Ketten gelegt wurde und den Schlüssel zum Rathaus abgeben musste, waren unsere närrischen Tollitäten auch beim Rathaussturm in St. Wendel unterstützend am Werk. Natürlich sind das nur einige der vielen Termine, die wir aus Platzgründen nicht alle aufzählen können.
„Wir hatten auch ein ganz besonderes Helferteam zur Seite!“, war den beiden wichtig zu erwähnen. Christa Schmitt nähte nicht nur das Prinzessinnenkleid, sie war auch kurzfristig da, wenn’s was zum Ausbessern gab. Siggi Schmidt schrieb, neben den geplanten, genauso spontan auch mal eine nicht eingeplante Rede. Sabine Günder-Fritz stellte nicht nur so manchen Sonntagmorgen für Frisur und Outfit der Prinzessin zur Verfügung, sie überraschte das Paar dann auch noch mit einem Frühstück. Clemens Thömmes war stets da, wenn es galt, mit der Nobelkarosse der BMW-Niederlassung Neunkirchen von einem Termin zum nächsten zu fahren, aber auch er musste mit auf die Bühnen, hielt Prinz und Prinzessin die Hände frei. Jürgen Trampert schoss traumhaft schöne Fotos und bei Doris Schmelzer mussten Jenny und Sascha von unterwegs nur anrufen und ihr Essen bestellen, das dann bei der Ankunft in der Prinzenschänke „Borussia Heim“ für sie bereitstand.
Geblieben sind Jenny und Sascha jede Menge Orden und einige – oft sehr persönliche – Geschenke wie zum Beispiel ein Mini-Bozo (für die Zeit danach), ein Feuerwehrauto und ihr Prinzen-BMW im Modellformat. Und, ganz wichtig für beide: jede Menge Verbindungen zu Menschen, die sie in ihrer Prinzenzeit kennen lernen durften, und die bis heute nicht abgebrochen sind.

 

ts
Quelle: Stadtmagazin "es Heftche"

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