Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Sechs mal elf - Kurz und Knapp
Beim NKA waren „All unner ähner Kapp“
sechs mal 01
Vielfach bunt und eine Überraschung zum Geburtstag
sechs mal 02
Stimmgewaltig: das Neunkircher Prinzenpaar
sechs mal 03
Perfekte Gardetänze gehören einfach dazu
sechs mal 04
Eine politische Rede der Extraklasse vom „Stadtschreiber“
sechs mal 05
Die „Katastrophoniker“ sorgten für Stimmung
sechs mal 06
Das Publikum war richtig gut drauf
sechs mal 07
Phantasievolle Schautänze begeisterten
sechs mal 08
Ein Urgestein: Friedel Wagner als „De Annerschd“
sechs mal 10
Vierfache Saarlandmeister: das Männerballett des KUV
sechs mal 09
Stimmung von de Hangard: „Mir kennes net besser“
sechs mal 11
Ein Prosit auf das Jubiläum von „Eulalia Radebrecher“
sechs mal 12
Stimmung zum Finale: „Tinnitus“ vom KKW
Mit einem vielfach bunten Bild präsentierte sich der Neunkircher Karnevalsausschuss, kurz NKA, bereits zum Beginn seiner Jubiläums-Gemeinschaftssitzung, galt es doch dieses gebührend zu feiern. Das Präsidium unter Leitung von Präsident Karl Albert hatte das Beste, was die Neunkircher Faasenacht zu bieten hat, auf die Bühnenbretter der Gebläsehalle, in die gute Stube der Kreisstadt, eingeladen.
Dass sich auch die teilnehmenden Vereine einiges zum Jubelfest einfallen ließen, davon konnte sich Sitzungspräsident Karl Albert gleich zu Anfang überzeugen. Albert, der ja nie auf den Mund gefallen ist, war sichtlich durch den gemeinsamen Auftritt des Fanfarenzuges der KG Rote Funken mit den Musikern der Gruppe Hörsturz vom KUV dermaßen überrascht, dass es dem Faasenachts-Profi kurzfristig die Sprache verschlug und er nur noch die Kapp ziehen und mit einem „Chapeau!“, den Aktiven danken konnte. Nach dem umjubelten Einzug des Prinzenpaares, der Garden, des Elferrates, der Senatoren und des „Neinkerjer Prinzengesindels ePfau“, einer Vereinigung der ehemaligen Prinzenpaare, konnte der NKA-Präsident nicht nur ein herrliches Bild auf der Bühne präsentieren, sondern auch das sehr gelungene Unterhaltungsprogramm starten.
Für die richtig gute Stimmung gleich zu Beginn sorgten die „Kaltstarter“ des KKW. Sie sind auf den eigenen Sitzungen in Wellesweiler schon seit Jahren ein Garant für Spaß und beste Unterhaltung und „de Elmar unn sei Weiwer“ sorgten auch in der ausverkauften Gebläsehalle für beste saarländische Faasenachtsstimmung. Dass karnevalistischer Tanz in den acht Vereinen des NKA groß geschrieben wird, auch davon konnte sich da Publikum überzeugen. Den tänzerischen Anfang machte die Aktivengarde des KUV zu Ehren des Prinzenpaars, Prinz Dieter I. und Prinzessin Gaby II. und das tänzerische Feuerwerk ging weiter mit dem Aktivenmariechen der KG Plätsch Julia Ziermann, sowie dem Schautanz der „Daaler“-Aktiven, die sich auf die Reise nach Indien begaben.
Politische Reden gehören einfach zur Faasenacht und dies stellte einmal mehr Michael Schley als „Stadtschreiber“ unter Beweis. Dass die Politik dabei den satirischen Vortrag noch überholt, liegt wohl am (Un-)Geist der Zeit. Schley musste noch am Nachmittag seinen Vortrag aktualisieren und formulierte es äußerst treffend: „So schmeißt ma ned die Brocke hin und Würselen freut sich schon, es hat zurück den größten Sohn!“ Für viel Stimmung sorgten die „Katastrophoniker“ des KV Eulenspiegel, wie auch die „Hangarder Friedhofsweiber“ auf ihre ureigene komische Art. Die Funkengardisten gehören ebenso auf die Bühne der Gemeinschaftssitzung des NKA wie auch die unnachahmlichen „Asbachfunken“ des KUV, sie zeigten mal wieder eindrucksvoll, wie man sich selbst nicht so ernst nimmt und gerade dadurch eine tolle Show liefert. Man muss den Verantwortlichen mal ein Kompliment für die Programmauswahl machen. Es gleicht schon etwas der Quadratur des Kreises, um aus den Programmen der einzelnen Vereine das Beste für die große Gemeinschaftssitzung herauszufinden und im Jubiläumsjahr gelang dies sehr gut.
Dies galt auch für die Auswahl der Reden. Mit Friedel Wagner, als „De Annerschd“, und Melanie Ruffing, als „Eulalia Radebrecher“, beide vom KKW, oder „Es Friedche“, alias Saskia Schweitzer (KUV), standen echte Urgesteine der Neunkircher Faasenacht in der närrischen Rostra. Die verschiedensten Tänze, ganz gleich ob der Mariechentanz von Maria Campora (KKW) oder die hervorragende tänzerisch, akrobatische Darbietung des Tanzpaares Jessica Franz-Andreas Müller von den Roten Funken, die verschiedenen und hervorragenden Schautänze wie auch die Auftritte der Männerballette der „Daaler“ sowie dem mittlerweile vierfachen Saarlandmeistern vom KUV Wiebelskirchen – jede Nummer passte und brachte das Publikum zu stehenden Ovationen.
Für den richtigen musikalischen Schmiss sorgte einmal mehr die Gruppe „Hörsturz“ des KUV und für Schunkel- und Mitsinggarantie das Gesangsquartett „Mir kennes net besser“ von den „Brunnebutzer“ aus Hangard wie auch die Gruppe „Tinnitus“ des Wellesweiler KKW. Sie waren es auch, die das sehr stimmungsvolle Finale einläuteten, bei dem sich alle Beteiligten in einem bunten, vielfarbigen Bild vom begeisterten Publikum verabschiedeten. Die NKA-Gemeinschaftssitzung war im 66. Jubiläumsjahr eine echte Schau der Besten der Neunkircher Faasenacht.
rs

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