Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

 
 
Ausnahmezustand im Neunkircher Rathaus
Am Fetten Donnerstag stürmten die Narren das Haus
 
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Karlfried Müller hatte für jeden Angeklagten
einen Ring Lyoner mitgebracht.
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Schlüsselübergabe: Bis Aschermittwoch herrschen jetzt die Narren.
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Vor der Verhaftung
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In Ketten gelegt
Der Oberbürgermeister hält sich den Narrenspiegel vor.
Schon am Morgen des Fetten Donnerstags nahmen die Wibilo-Hexen das Wort „Altweiberfasching“ ganz genau und fielen mit viel Getöse im Neunkircher Rathaus ein.
Am Nachmittag platzte das Büro des Oberbürgermeisters fast aus allen Nähten, denn dort wurden die Verantwortlichen dingfest gemacht.
Das NKA-Präsidium hatte die Gardemädchen mitgebracht und allen voran stürmten Prinz Bernd II. und Prinzessin Alexa I. schließlich das Büro des Stadtoberhauptes. Oberbürgermeister Friedrich Decker, Bürgermeister Jürgen Fried, Beigeordneter Manfred Hörth und zwei Vertreter der Stadtratsfraktionen– Gerhard Geisen für die SPD und Brunhilde Jungbluth für die CDU – wurden in Ketten gelegt und in den Sitzungssaal abgeführt, wo ihnen von den verschiedenen Vereinen die Anklagepunkte vorgetragen wurden.
Nach der Begrüßung durch den Vizepräsidenten des Neunkircher Karnevals Ausschusses (NKA) Kurt Scherer machte Karlfried Müller, Ehrenpräsident der Neinkerjer Plätsch den Anfang und gleich einen „Lyonertest beim OB und seine Leit“. Ein „BSE-freies Neunkirchen“ war sein Anliegen.
Sören Meng und Andreas Detemple, Sitzungspräsidenten beim KUV Wiebelskirchen, erschienen im „Doppelpack“, verglichen „das neue Rathausdach mit einer Narrenkapp“, bemängelten die Schnelligkeit beim „Wiebelskircher Brückenbau“ und die Abwesenheit des Oberbürgermeister bei ihrer Sitzung.
Für den KV Eulenspiegel führte der erste Vorsitzende Klaus Becker die Anklage, zu der die erhöhten Benzinkosten der Furpacher Bürger wegen vieler Umleitungen und Einbahnstrassen gehörten. Auch habe man Probleme am Ort der Faschingsveranstaltungen (Hirschberghalle) und zu guter Letzt wurde noch die Trauer um den Furpacher Schwan zur Rede gebracht. Die Eulenspiegel wollen dem Schwanenmann nun zu einer neuen Frau verhelfen.
Der KKW Wellesweiler war vertreten durch Präsident Elmar Schneider und Ehrenpräsident Michael Holzapfel. Feuerwehrgerätehaus, Skateranlage und „Hirschbergampel“ waren ihre Themen.
Ralf Beckhäuser, Präsident der Neunkircher Daaler, fand, dass das neue Rathausdach doch gut wäre, um darunter die wertvollen Unterlagen des NKA unterzubringen.
Für die Roten Funken nahm Ehrenpräsident Karl-Josef Meiser die umstrittene Schranke beim Saarpark-Center aufs Korn.
Der Oberbürgermeister setzte in seiner Verteidigungsrede alles daran, die Anklagepunkte zu entschärfen. Aber trotz des langen Vortrags wurde er von NKA-Präsident Karl Albert dem Urteil des Prinzenpaares übergeben.
Auch von Bernd II. und Alexa I. erfuhren die Angeklagten („Die reine Kumpanei“) keine Schonung und sie nahmen den Rathausschlüssel bis Aschermittwoch an sich: „Was wir sagen, das wird gemacht“.
Zwischen den einzelnen Vorträgen wurde eifrig geschunkelt und gesungen und auch das Bier wurde zwischendurch mal knapp. Doch der Nachschub funktionierte und die Stimmung war bombig.
ts
Quelle: Stadtmagazin "es Heftche"

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