Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Ein Feuerwerk der guten Laune
Nur das Beste aus der Neunkircher Fasenacht
 
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NKA-Präsident Karl Albert begrüßte im Beisein des Fanfarenzuges der Eulenspiegel sein hochkarätiges Publikum.

Zu Ehren der NKA-Senatoren tanzte die Aktivenmarschgarde des KV Eulenspiegel.

Feurige KKW-Chearleader heizten dem Publikum ein.

Die erste Session und schon bei der NKA-Gemeinschaftssitzung: die „Kellersingers“

Alexandra Karr-Meng packt als politischer Narr auch schwierige Themen an.

„Ich bin doch scheen!?“ „Es Mathilde“ alias Elke Rothaar

Die Katastrophoniker liefen zur Höchstform auf.

„Prinz zu sein ist nicht schwer – Prinz zu werden aber sehr“ erklärte Prinz Peter II. seinem närrischen Volk.

Als „alter Grieche“ unterhielt Patrick Schreier aus der Bütt.

Trainerinnen und Trainer

• Andrea Legrom (Aktivengarde KKW)
• Nicole Conrad (Majorettes KG Neinkerjer Plätsch)
• Barbara Walter (Aktivenmarschgarde KV Eulenspiegel)
• Silvia Urschel, Jenny Piro (Aktivenmariechen Alexandra Wischnewski, Aktivengarde KUV Blau-Gelb Wiebelskirchen)
• Kirsten Krauser, Isabelle Szumlinski (Aktivengarde KV Die Daaler)
• Laura Ruffing (trainiert sich selbst: Aktivenmariechen KG Rote Funken)
• Elke Beckhäuser, Doris Frank (Entengarde KV Die Daaler)
• Sabine Günder-Fritz (Männerballett KKW Wellesweiler)
• Asbach-Funken (trainieren sich selbst KUV Wiebelskirchen)
• Sandra Murlowski (Gemischte Aktivengarde KG Heijo Hopp – Die Scheib)
• Sabine Regitz, Martina Panno (Fresh & Funky KG Rote Funken)y

Einer der Höhepunkte der Neunkircher Fasenacht ist neben dem Rosenmontagsumzug alljährlich die NKA-Gemeinschaftssitzung, die einen Querschnitt der einzelnen Sitzungen der sieben angeschlossenen Vereine zeigt. Jeder der aktiven Bühnenfastnachter ist stolz, hier auftreten zu dürfen, weil zuvor akribisch die besten Beiträge ausgesucht werden.

Nicht nur den zahlreichen Tänzerinnen und Tänzern, Musikanten und Büttenrednern und dem Moderator des Abends, NKA-Präsident Karl Albert, gebührt ein dickes Kompliment für ihre Leistung – auch das, vorwiegend prominente, Publikum hat seinen Beitrag zum Erfolg der Gemeinschaftssitzung des Neunkircher Karnevalausschusses (NKA) erbracht: Bereits vor Beginn des hochkarätigen Bühnenprogramms herrschte im großen Saal des Bürgerhauses eine tolle Stimmung und die Gäste schunkelten begeistert zur Stimmungsmusik der Kapelle Diana. Bis in die Nacht hinein begleiteten die Männer an ihren Instrumenten unter Leitung von Friedhelm Stoll das Programm, setzten ihre Touchs an den richtigen Stellen und hielten das Publikum auch zwischen den einzelnen Auftritten bei närrischer Laune. Nachdem der Fanfarenzug des KV Eulenspiegels unter Leitung der Stabführerin Heike Ziegler unter Beweis gestellt hatte, dass man auch mit einer solchen Kapelle fetzige Stimmungsmusik bis hin zu „Viva Colonia“ liefern kann, begrüßte NKA-Präsident Albert sein Jubiläumspublikum. Schließlich wurde in dieser Session das 5x11-jährige Bestehen begangen.

Ein herrlich buntes Bild auf der Bühne ergaben dann die Garden der NKA-Mitgliedsvereine, der Elferrat und letztendlich das Prinzenpaar Peter II. und Andrea II. mit der neu gegründeten Funkengarde der KG Rote Funken, die bereits zuvor im Treppenaufgang des Bürgerhauses für die Gäste Spalier stand. Die närrischen Tollitäten blickten in Reimform auf ihre Besuche bei den einzelnen NKA-Vereinen zurück, dankten herzlich allen in ihrem Helferteam und nahmen aus ihrer närrischen Regentenzeit die Erkenntnis mit: „Es gibt viele Narren, die so tun, als seien sie gescheit – warum soll nicht ein Gescheiter so tun, als sei er ein Narr!?“
Den bunten, exquisiten Reigen der Tänze eröffneten zu Ehren des Prinzenpaares die Aktivengarde des KKW Wellesweiler, der noch viele sehenswerte Tanzdarbietungen folgen sollten: Die Majorettes der KG Neinkerjer Plätsch beeindruckten nicht zuletzt mit den zauberhaften Bildern ihrer Leuchtstäbe im abgedunkelten Saal und zu Ehren der NKA-Senatoren zeigte die Aktivenmarschgarde der KV Eulenspiegel ihren Gardetanz. KUV-Aktivenmariechen Alexandra Wischnewski eroberte mit gewagten Sprüngen und bezauberndem Lächeln das Publikum im Nu. Ebenso überzeugend schwangen die Aktivengarden des KV Die Daaler und des KUV bei ihren Gardetänzen die Beine. Zu Ehren des Prinzen, der seit vielen Jahren als Büttenredner erfolgreich ist und diesmal anlassgemäß von seinen Nöten, Prinz zu werden („Prinz zu sein ist nicht schwer!“) erzählte und sogar die reizende Prinzessin auf die Schippe nahm, tanzte Aktivenmariechen Laura Ruffing von den Roten Funken. Die Entengarde des KV Die Daaler wechselte während ihres schönen Schautanzes die Arbeitsklamotten mit der Urlaubskleidung. Im flotten Tempo und aufreizenden Outfit von Chearleaders zeigte das KKW-Männerballett einen schnellen Tanz und bauten schwierige, beeindruckende Figuren. Einer der besonderen Höhepunkte war der Schautanz der „Asbach-Funken“ des KUV. Die neu formierte Gruppe, entstanden aus den Serien-Saarlandmeistern der letzten Jahre, bekam für ihre fantastische Darbietung des Gardetanzes „der etwas anderen Art“ Standing Ovations vom begeisterten Publikum.

Mit „harten Cowboys“ und verführerisch gekleideten Cowgirls der Gemischten Aktivengarde überzeugte der jüngste Mitgliedsverein im NKA Heijo Hopp – Die Scheib mit seinem Schautanz „High Noon im Scheiwer Saloon“ inklusive kleiner Playbackshow. Ein wunderschönes Bild präsentierte auch die Rote Funken-Gruppe Fresh & Funky, die als Vogelscheuchen ihren gekonnten Schautanz präsentierten. Der Fanfarenzug der Roten Funken stellte unter der Leitung von Rudolf Eiden wieder unter Beweis, dass das Repertoire einer solchen Gruppe inzwischen weit über „Humba, humba, täterä“ hinausgeht und auch die gesanglichen Einlagen des Abends waren vom Feinsten: Die Katastrophoniker der Eulenspiegel unter Leitung von Wolfgang Oruc, nicht umsonst Saarland- und Vizesaarlandmeister, liefen zur Höchstform auf und auch die Kellersingers vom KUV, eine neu gegründete Gruppe unter Leitung vom „Keller Karl“ alias Sören Meng, hatten es verdient, bei den Besten des NKA aufzutreten.
Den Auftakt der Büttenredner vollzog ein „alter Grieche“ in Person des Eulenspiegel-Vorsitzenden Patrick Schreier: Er berichtete von seiner selbst gebauten Zeitmaschine, mit der er angereist war und hatte die Lacher gleich auf seiner Seite. Schon bald konnte das Publikum zwischen den Pointen mit einsetzen: Freude schöner Götterfunken – ich glaub, ich hab zuviel getrunken…“ Kritik, sauber verpackt im närrischen Outfit, kam, wie alljährlich, vom „Narr“ Alexandra Karr-Meng vom KUV, wobei von Dieter Bohlen bis „Angie“ keiner verschont blieb. Die Sympathie des Publikums hatte sie spätestens als bekennende Saarländerin gewonnen: „Saar bleibt Saar und Palz bleibt Palz,… liewer Franzos als Pälzer wäre.“ „Ehekrüppel“ Hans-Joachim Mohr von den Roten Funken, schilderte dem närrischen Volk sein familiäres Leid mit Frau und Sohn Paul – „Produkt aus unmoralischer Liebschaft“. Dieter Steinmaier vom KKW zog in der Bütt hemmungslos über „Meins“ her – bis die holde Traute in Person von Iris Henn-Steinmaier die Bühne betrat: „Jetzt reicht’s!“. Die restlichen Pointen setzten „Ottokar und Olivia“ dann gemeinsam.

„Für heit hann ich mir extra e nei Kläd kaaf unn mich rausgebutzt“, erklärte „es Mathilde“ alias Elke Rothaar von der Neinkerjer Plätsch, ihre eindrucksvolle Erscheinung. Mit ihren Witzen und einem immer wiederkehrenden „bezaubernden herzerobernden Lachen“ aus einem schiefen Mund voll langer, schräger Zähne hatte sie das Publikum voll im Griff – ebenso wie Robert „Obbi“ Gerbracht vom KKW – bekannter Weise „Em Prinz sei Leibwedler“. Und Denselben präsentierte er neben dem „Klabautermann“ auch in dieser Session in der Bütt: Viel zu erzählen hatte er von seiner „Wedlerkarriere“ an den höchsten Herrenhäusern – dazwischen immer wieder Sprüche wie „Es gebbt Leit, die wäre ohne Kopp viel scheener“ trocken (und auswendig!) und ohne Gesichtsmimik rübergebracht – einfach ein Urgestein der Neinkerjer Fasenacht! „Bald 70 und kein bisschen leise“, honorierte Karl Albert die köstliche Darbietung.
Die Stimmung im Saal war schon lange auf dem Höhepunkt angelangt, als kurz vorm großen Finale die in Neunkirchen bereits wohl bekannte „Babyloch Gugge“ aus dem schweizerischen Rorbas in den Saal einmarschierte.

Die NKA-Gemeinschaftssitzung war auch, oder gerade, im Jubeljahr ein absolutes Highlight – soviel gute Unterhaltung an einem Abend gibt’s nur selten! Das müsste auch eigentlich der SR einsehen, der ein Kamerateam abgestellt hatte, um die Qualität der Neinkerjer Fasenacht fürs Fernsehen zu testen.

ts
 Quelle: Stadtmagazin "es Heftche"

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