Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Der Hoppeditz ist erwacht
Jetzt geht sie wieder los, die tolle Faasenacht

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Nun hat sie wieder begonnen die 5. Jahreszeit. Am elften, elften wurde im Kath. Vereinshaus in Wellesweiler nach einer Beschwörungsformel durch den NKA-Ehrensenator August Weirich, der Hoppeditz sanft aus seinem Schlaf geweckt um den Karneval einzutanzen.
Der Hoppeditz – die Symbolfigur der Fasnacht – wurde mit einem Tanz von Alexandra Jung (KUV Wiebelskirchen) gekonnt dargestellt. Nach dem anschließenden Einzug des Fanfarenzugs der KV Eulenspiegel unter der Leitung von Heike Ziegler, wurde die Fasenacht – nach der Begrüßung zahlreicher Gästen und der Prominentz – von NKA-Präsident Wilfried John offizell als eröffnet erklärt. Das Tanzmariechen der KG Rote Funken, Nadine Mönkemayer, unter der Leitung der beiden Trainerinnen Bettina Weber und Sabine Meiser, zeigte in einem gut aufgeführten Tanz, dass es in der faschingfreien Zeit fleißig geübt hatte. Ihren letzten närrischen Auftritt als Tollitäten, hatten an diesem Abend das Prinzenpaar Karl I. und Gitti I., die mit einer amüsanten und gekonnten Rede die vergangene Session Revue passieren liesen und anschließend von ihrer Regentschaft Abschied nahmen. Mit ihrer Abschiedsrede bedankten sich Prinz Karl I. und ihre Lieblichkeit Gitti I., beim Prinzenfahrer Lothar Schmidt, bei Hildegard Assion, bei Ihrer Nachbarin Gabi, Doris Schmelzer, den Senatoren und dem Präsidenten des NKA Wilfried John, Heiner Harry, Harald Loch, sowie ganz besonders bei ihrer Familie. „Wir wären gewesen ein armes Prinzenpaar, wär nicht für uns unsere Familie da“, so die Worte von Karl I.. Natürlich ging auch ein Dankeschön und Lob, an die Vereine des NKA, mit denen die Beiden ein tolle Zeit verbrachten. Spitzfindig und vielleicht auch mit einem politischen Hintergedanken lies der sympatische Prinz mit folgenden Worten verlauten: „Ich hann ja noch e Rückfahrkart“. Nach dem Ablegen der Insignien und einem Ausmarsch mischten sich die Beiden unter das närrische, bürgerliche Volk.
Ein aufmunternder Schunkler sorgte im Anschluß für die nötige Bewegung und Abwechslung. Das Juniorentanzmariechen Isabelle Nickels der KG Plätsch unter der Leitung von Ulli Längler, erntete mit einem flotten aufgeführten Marschtanz den dafür verdienten Applaus.
Anschließend stellte der Präsident des KV Eulenspiegel Klaus Becker, das neue Prinzenpaar in noch bürgerlicher Kleidung vor. Prinz Martin I. und Barbara I., beide vom KV Eulenspiegel. Prinz Martin I. heißt im bürgerlichen Leben Martin Schreiner, ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und Diplom-Ingenieur im Bereich Elektrotechnik und arbeitet bei der neugeschaffenen „SaarEnergie“ als Beauftragter für Unternehmenskommunikation bei der Geschäftsführung. Der 38jährige ist liebevoller Familienvater von zwei Kindern, tanzt und kocht gerne. „Wäre das Ärzteteam nicht auf einer Faschingsparty gewesen, dann wäre ich noch am Rosenmontag zu Welt gekommen“, berichtete uns der freundliche und lächelnde Martin I. Seine Prinzessin Barbara I. und zugleich auch Ehefrau, betreibt in Neunkirchen Furpach im Kohlhofweg, das für Qualität und Freundlichkeit bekannte Fotostudio Barbara Schreiner. Die gelernte Fotografenmeisterin gestaltet seit über einem Jahr, regelmäßig die tollen Titelbilder vom „es Heftche“. „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, denn fotografieren macht mir sehr viel Spaß“, so die Worte von Barbara I. Die neue Prinzessin ist sehr kreativ, hat den neuen Sessionsorden (mit)entworfen, der natürlich eine Kamera enthält. Auch schreibt sie die Reden für sich und Ihrem Prinzgemahl und ist außerdem sehr tierlieb, was auch die fachmännisch fotografierten und lebhaften Tierbilder auf den Titelseiten unseres Monatsmagazins beweisen. Prinz Martin I. und Barbara I. kommen vom KV Eulenspiegel wo Barabara I. zugleich auch Ordensritter ist. Die beiden Knappen, die das Prinzenpaar ständig begleiten sind ihre beiden Kinder Stephanie Christine (13) und Christian Alexander (10). Der neue Prinzenfahrer der über die närrische Zeit alle Hände voll zu haben wird, ist der Musiker Lothar Ackermann.
Nach dem Ausmarsch des neuen Prinzenpaares präsentierte das Juniorenmariechen Tatjana Paulus vom KV „Die Daaler“ unter der Leitung von Horst Klees, seinen gut einstudierten Tanz. Die Gruppe Chaoten (Leiter: Micheal Holzapfel) des KKW Wellesweiler heitzen mit einem fantastischen Puppenspiel den begeisterten Gästen ein und mussten nach einem lang anhaltendem Applaus eine Zugabe spendieren. Die Powergirls (Juniorengarde) des KUV Wiebelskirchen unter der Leitung von Monika Meng, verstetze das Publikum mit einer tollen Playback-Show ins staunen.
Endlich war es soweit. Bei sakral-moderner Musik, dem Titel Ameno von Era, marschierte unter Begleitung der Gardenmädchen und zwei Knappen das designierte Prinzenpaar Martin I. und Barbara I. zur Inthronisierung in festlicher Kleidung auf die Bühne.
Freudestrahlend nahmen die neuen Regenten der Neunkircher Fasenacht die Insignien, Prinzenstern, Kette, Mütze, Kelch, Bozo, Diadem und die Mäntel entgegen.
Mit Ihrer Antrittsrede bewies das Prinzenpaar der Session 1999/2000, dass sie auch sehr fröhlich und lustig sein können. Das Regierungsversprechen, dass es jedem besser gehen sollte, bei weniger Arbeit und mehr Geld, statt Regen gäbe es nur noch Sonnenschein, wurde zugleich wie in der Politik mit den folgenden Worten wieder dementiert. „So viele Versprechen, Sie kennen das schon, was bleibt da am Ende, kaum ein bischen davon. Bei uns ist’s nicht ander’s, doch wir sagen’s vorher, das waren nur Wünsche, es bleibt wie bisher“. Zum Abschluss der Rede gaben die Tollitäten auch das neue Motto bekannt. „Das Motto, auf das wir beharren, Glück und Erfolg sind auf der Seite der Narren.“
Nach dem Abmarsch des neuen Prinzenpaares präsentierte das Juniorentanzmariechen Nadine Bakes vom KUV Wiebelskirchen unter der Leitung von Stefanie Schulz und Tanja Pfeifer, ihren Tanz. Den Abschluß machten die Promillos des KKW Wellesweiler unter der Leitung von Heinrich Sattler mit einer unterhaltsamen Gesangsvorführung.

Auf die Neunkircher Faasenacht ein dreifaches Hei-Joo!


wm
Quelle: Stadtmagazin "es Heftche"

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