Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Wunderschönes, aber turbulentes Jahr
Rückblick mit dem Prinzenpaar der Session 2006/2007
 
Bei Doris Schmelzer (Mitte) im Borussia Heim wurden Prinzenmarschall Lothar Schmitt, Prinzessin Andrea II., Leibwedler Robert ­„Obbi“ Gerbracht und Prinz Peter II. ­ (von links) immer herzlich bewirtet.
Natürlich gratulierte auch NKA-Präsident Karl Albert zur Hochzeit und die Juniorengarde stand Spalier.
Eine Büttenrede hatte „Obbi“ Gerbracht auch als prinzlicher Leibwedler drauf.
Prinz und Prinzessin brachten jedem Verein, wie hier der Neinkerjer Plätsch, Geschenke mit.
Auch den Prinzen konnte man in der Bütt erleben.
Der KG Rote Funken überreichte das Prinzenpaar ein liebevoll gearbeitetes Bild mit dem geschichtlichen Abriss des Vereins.
Wie es bei uns schon liebe Tradition ist, schauen wir auch in diesem Jahr mit dem Ex-Prinzenpaar des ­Neun­­kircher Karnevalsausschusses (NKA) Andrea und Klaus Peter Eiden auf ­„ihre“ Session zurück.

„Es war ein wunderschönes, aber auch sehr turbulentes Jahr“, berichteten uns die Beiden, als wir sie in ihrem neuen, gemütlichen Heim in Neunkirchen-Kohlhof besuchten. Ja, sie arbeiteten während „ihrer“ Session auch an den Umbauarbeiten des schönen, alten Hauses, zu dessen Kauf sie sich relativ kurzfristig entschlossen hatten. Außerdem feierten sie Ende Juni 2007 ihre Hochzeit mit riesengroßem Polterabend, Standesamt und kirchlicher Trauung. Und eine ­Hochzeits­reise gönnte sich das sympathische Paar auch: Es ging mit dem Kreuzfahrtschiff Aida in den hohen Norden. Von alledem schwärmen sie heute noch – oder gerade jetzt, denn „je länger man’s setzen lässt, umso schöner war’s“, erklärte uns Andrea. Gemeinsam mit ihrem Gatten Klaus Peter freut sie sich nun auf ein ruhiges Jahr und „dass alles wieder ganz normal läuft“. Im Haus sind die Renovierungsarbeiten abgeschlossen und nun wünschen sie sich einen schönen Sommer, um im neuen Garten zu arbeiten und ihn auch zu genießen.
„Manchmal war’s schon sehr hektisch“, gaben die Beiden zu bedenken – schließlich feierte der NKA sein 5x11. Jubiläum und in einer solchen Session stehen natürlich mehr Termine als sonst auf dem Plan. Aber sie haben das alles wunderbar gemeistert und so fiel es nicht nur Prinz Peter II. und Prinzessin Andrea II. am 11.11.2007 schwer, die Insignien abzulegen. Sie waren für das närrische Volk ein Prinzenpaar der Herzen. Und so hob sie auch NKA-Präsident Karl Albert als besonderes Prinzenpaar hervor, dass den NKA hervorragend vertreten habe. Wir erinnern uns: Andrea und Klaus Peter sind von Kindesbeinen an Faasenachter und wie ihre Familien bei der KG Rote Funken engagiert. Als Prinzenpaar hatten sie sich aber „privat“ beworben, weil der NKA zum Jubiläum ein Prinzenpaar „aus dem Volk“ haben wollte.
Über 60 Termine haben Peter II., Andrea II., Prinzenmarschall Lothar Schmitt und der prinzliche Leibwedler Robert „Obbi“ Gerbracht in der närrischen Zeit absolviert. Die Vier haben sich wunderbar miteinander verstanden, so dass sie nach kurzer Anlaufzeit ein eingespieltes Team waren. Gerade die jahrelange Erfahrung als Prinzenmarschall von Lothar Schmitt – im richtigen Leben Tierpfleger im Neunkircher Zoo – und die umfassenden Vereinskenntnisse des Fastnachts­urgesteins „Obbi“ Gerbracht hatten allen sehr genützt. Natürlich statteten sie auch dem mitten in der Fastnachtszeit geborenen Giraffenmädchen Shani einen Privatbesuch ab. Und Lothar ließ es sich auch nicht nehmen, das Paar an ihrem Hochzeitstag zur Kirche zu fahren. Überhaupt konnten sich Andrea und Klaus Peter auf alle ihre Helferinnen und Helfer hundertprozentig verlassen: Karl Josef Meiser schrieb ihnen tolle Reden, Sabine Günder-Fritz sorgte für die passenden Frisuren und Outfits und Doris Schmelzer bewirtete das Paar in ihrem ­Borussia Heim nicht nur vorbildlich, sie kümmerte sich wie immer liebevoll um die prinzlichen Hoheiten. Bei allen möglichen Anlässen war auch immer ein Mann dabei, der hier mal unbedingt erwähnt werden muss: Hoffotograf Dieter Maurer schoss auch in der vergangenen Session wieder Tausende von Bildern – auch beim Polterabend und der Hochzeit, wie Andrea und Klaus Peter freudig berichteten.
„Alle Faschingsveranstaltungen, die wir besuchten, waren sehr schön“, sind Andrea und Klaus Peter noch heute begeistert, „wir wurden überall herzlich aufgenommen.“ Sie besuchten auch Faschingssitzungen und Empfänge weit über Neunkirchen hinaus, zum Beispiel die der KG „Die Giraffen“ in Sulzbach. Am Prinzenfrühstück in ­Saar­brücken konnten sie leider nicht teilnehmen, weil sie zu diesem Zeitpunkt einen Termin vom NKA hatten – diese gingen natürlich vor. Sehr gut gefallen haben ihnen auch Veranstaltungen kleinerer Vereine wie die der Schwebelfreunde Neunkirchen oder eine Sitzung im „Alt Haus Furpach“. Jeder Verein sei anders und in seiner Weise gut und sie hätten sich überall sehr wohl gefühlt, berichteten uns Andrea und Klaus Peter. Besonders gut gefallen hat es ihnen beim Behindertenfasching der Lebenshilfe.
Geblieben sind ihnen wunderschöne Erinnerungen, unzählige Bekanntschaften und auch ein paar Freundschaften aus dieser Zeit – und das wunderschöne kleine Stoffprinzenpaar, das ihnen auffallend ähnelt und ein Erinnerungsgeschenk von Lothar Schmitt und seiner Gattin Christa, die auch das „echte“ Prinzessinnenkleid und das Hochzeitskleid schneiderte, ist.
Eine besonders auffallende Erscheinung, natürlich stets in Prinzenpaarnähe, war in der Session 2006/2007 der prinzliche Leibwedler – in Person von Robert „Obbi“ Gerbracht. Er wollte schon seit längerer Zeit die ehemalige Traditionsfigur, die über zwei Jahrzehnte lang ständiger Begleiter der NKA-Prinzenpaare war und von Ernst Stoffel verkörpert wurde, wieder erwecken – ebenso in Anlehnung der Tradition wie der Name des Prinzen, der in Erinnerung an den ersten NKA-Prinzen Peter Geib auf den „Klaus“ in seinem Namen verzichtet hatte. Aber Obbi, nicht nur in der Neunkircher Faasenacht ein viel beschäftigter und gefragter Mann, hatte nie die Zeit dazu gefunden. Zum NKA-Jubiläum aber war es ihm ein besonderes Bedürfnis. Er fand die Zeit als Leibwedler wunderbar, aber auch stressig – schließlich sei er mit 70 nicht mehr der Jüngste und es galt „in der heißen Zeit“ schon mal vier Auftritte am Abend zu absolvieren. Und „ganz nebenbei“ ging er in dieser Session auch noch als „Klabautermann“ in die Bütt. „Jeder Verein feiert seine eigenständige Fastnacht“, das war für Obbi keine Überraschung. Schließlich kennt er, der beim KKW Wellesweiler „zu Hause“ ist, alle Vereine seit vielen Jahrzehnten – und hatte auch so als prinzlicher Leibwedler stets ein „Heimspiel“.
Nun läuft, wie schon geschrieben, alles wieder ganz normal: Andrea trainiert ihre Juniorengarde, Klaus Peter ist in der Bütt als „Hausmann“ zu erleben und Obbi steht in seiner gewohnt trockenen Art als Mann mit „Handy-Cap“ auf der Bühne. Und alle freuen sich, in dieser Session auch mal „in aller Ruhe“ Fastnachtsveranstaltungen besuchen und genießen zu können.

ts
Quelle: Stadtmagazin "es Heftche"

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