Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Es war uns eine Freude und eine Ehre
NKA-Ex-Prinzenpaar schaut auf „seine“ Session zurück
 
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Markus III., Nicole I und Prinzenfahrerin Uschi Jung mit NKA-Präsident Karl Albert bei der Inthronisierung
 
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Nicole und Markus freuten sich mit Uschi Jung und Karl Albert schon im Vorhinein auf ihre närrische Regentenzeit.
 
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Das Paar ganz privat mit Katze Alice
 
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Markus III. und Nicole I. schunkelten unzählige Male – hier mit NKA-Präsident Karl Albert (links) und NKA-Vizepräsident Kurt Scherer
 
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 „Hei-Joo“ – so kennen wir das Prinzenpaar aus der vergangenen Session  
Bevor wir Ihnen in unserer nächsten Ausgabe das aktuelle NKA-Prinzenpaar ausführlich vorstellen, schauen wir wie gewohnt erstmal mit dem Ex-Prinzenpaar Markus III. und Nicole I. zurück, wie ihre Session war und was Sie besonders beeindruckt hat.

Wir hatten Ihnen Nicole und Markus Seel in unserer Februar-Ausgabe 2009 vorgestellt und sie nun ein zweites Mal zu Hause besucht, um mit ihnen zurückzuschauen. Wir trafen das sympathische Paar in einer gewissen Aufbruchsstimmung an, denn drei Tage später – wie es sich für ein närrisches Paar gehört am 11. – stand der Umzug in ihr neues Heim an. Nicole und Markus wohnen also inzwischen ein paar Straßen weiter in St. Ingbert und wie wir die Ex-Prinzessin kennen, hat sie inzwischen alles liebevoll dekoriert. Nur das große Aquarium kam nicht mit, denn Markus fehlt inzwischen die Zeit für die doch sehr aufwendige Pflege, so sehr ist der Vertriebsbeauftragte für die neuen Bundesländer bei der Baden-Badener Versicherung beruflich eingespannt. Auch Nicole, die letztes Jahr noch ausschließlich, abgesehen von ihrem Engagement im Verein, ihr „erfolgreiches kleines Familienunternehmen“ führte, ist wieder in ihrem Beruf als Zahnarzthelferin tätig.
Das etwas ausgefallene Konzept des Ex-Prinzenpaares kam allerorten überdurchschnittlich gut an – das wurde auch dem Letzten spätestens bewusst, als sie bei der Sessionseröffnung 2009 ihre Insignien ablegten und minutenlange stehende Ovationen erhielten („Das hat uns sehr gerührt!“). Natürlich war auch ihre Abschiedsrede darauf angelegt, dass der Noch-Prinz erstmal „ger geschwolle schwätzte“ und ihn seine Noch-Prinzessin zurechtweisen musste, bevor sie sich im guten Neinkerjer Platt bei Allen bedankten. Bei ihren Vorträgen profitierten sie sehr von den Reden, die aus der Feder von Sören Meng stammten. Dabei kam die „Munition“ vom Prinzenpaar, die sich in der Vorsession über alle Vereine informierten und Meng setzte das Ganze gekonnt in Reime. Besonders lustig fanden Nicole und Markus im Rückblick die Ordensempfänge. Da galt es stets Aufgaben zu bewältigen, um sich den Orden zu verdienen. So mussten sie bei den „Hangarder Brunnebutzer“ Karaoke singen: „Immer wieder sonntags…“ Dank Prinzenmarschall Manfred Omlor – chauffiert wurde das Paar während seiner närrischen Regentenzeit von Uschi Jung – verbrachten Nicole und Markus einen schönen Faasenachtssonntag in Ottweiler, wo sie bei der Truppenparade und beiden Karnevalsvereinen zu Gast waren. Beim Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten trafen sie zufällig auf das Elversberger Prinzenpaar und damit Markus auf einen alten Bekannten, denn die Prinzen kannten sich von ihrer Bundeswehrzeit und nun hatten sie noch was Gemeinsames: jeder eine Prinzessin mit Namen Nicole. Nicole genoss es sehr, überall mit Crémant und ähnlichem verwöhnt zu werden, hätte aber manches Mal lieber einen Sprudel vorgezogen – das hoheitliche Leben hat halt Vor- und Nachteile! Eine schöne Begegnung hatte vor allem die Prinzessin in Saarbrücken bei der KG Mir sin do, die das Paar durch Kontakte von Kurt Scherer und Friedel Wagner vom NKA besuchte, wo Nicole als Gardemädchen aus Kindertagen wieder erkannt wurde und sie gemeinsam mit ihrem Markus und einer tollen Rede sogar das Prinzenpaar des Jahres ausstachen. Besonders zu Herzen gingen den beiden die Senioren- und Kindersitzungen, bei denen ihnen vor allem die Kostümprämierungen viel Spaß machten („Obwohl es meist nicht einfach zu entscheiden war!“) und insbesondere die Faschingsparty der Lebenshilfe im Neunkircher Paulussaal. Sie besuchten auch Veranstaltungen, die nicht in ihrem NKA-Terminkalender standen wie zum Beispiel die des Pensionärsvereins Furpach und den Blauen Montag des VDK, wo ihnen die ursprüngliche Form der Narretei besonders gut gefiel. Beim faasenachtlichen Höhepunkt, dem Rosenmontagsumzug in Neunkirchen, den das Prinzenpaar normalerweise zu Fuß von Wagen zu Wagen „abnimmt“, führten Markus III. und Nicole I. eine Neuerung ein, indem sie die Abnahme mit dem Auto vornahmen.
Wie bei ihren Vorgängern sind auch bei Nicole und Markus viele Freundschaften während ihrer Zeit als Prinzenpaar entstanden, die sie bei diversen Stammtischen und Kochtreffen gerne weiter pflegen. Inzwischen haben sie einen Vereinswechsel vollzogen und sind jetzt beim KKW Wellesweiler aktiv – Markus im Elferrat und Männerballett, Nicole dort, wo sie gerade gebraucht wird.
Ihr Fazit ist: „Wir würden es noch mal machen – natürlich mit einem neuen Konzept. Wir empfanden die Zeit nicht als Stress und Belastung! Es war uns eine Freude und eine Ehre!“

 

ts
Quelle: Stadtmagazin "es Heftche"

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