Neunkircher Karnevals Ausschuss e.V.

ORGANISATION GEMEINSAMER FASTNACHTSVERANSTALTUNGEN

Prinzenpaar zu sein war wunderschön
Rückblick des Prinzenpaares der vergangenen Session
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Gaby und Dirk Müller, hier mit einer ihrer Bartagamen und dem Prinzenwagenmodell, erinnern sich gerne an ihre Zeit als Prinzenpaar.

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Das rockende Prinzenpaar bei den Daalern

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Hatten viel Spaß miteinander und dem närrischen Publikum: Doris (links) und Gaby vom Stadtbad-Restaurant und Prinz Dirk I., Prinzessin Gaby I. und Prinzenfahrer Lothar Schmitt.

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Fasenacht bunt gemischt: Ralf Conrad (2. von links) und Hermann Frick (rechts) von der Neinkerjer Plätsch, der ehemalige Prinz Alexander Kosching von den Roten Funken und Prinzessin Gaby I., die den NKA vertritt und aus den Reihen der Daaler kommt.

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„Heijo“, am Fetten Donnerstag war das Prinzenpaar natürlich auch beim Rathaussturm dabei.
Es ist für uns nicht nur bereits zur lieben Tradition geworden, dass wir Ihnen das amtierende Prinzenpaar des Neunkircher Karnevalausschusses (NKA) vorstellen, wie in unserer Februar-Ausgabe – wir treffen stets auch wieder die närrischen Hoheiten der letzten Session und fragen nach, wie es ihnen ergangen ist. Dirk I. und Gaby I. waren ein Prinzenpaar mit natürlichem Charme und viel Einfühlungsvermögen. So brachte es NKA-Präsident Karl Albert auf den Punkt.

„Sie lassen sich in dieser Session gar nicht blicken“, hörte man ab und an von enttäuschten Fasenachtern. Dabei war Gaby Müller wieder auf der Bühne der Daaler in Aktion und ihr Gatte Dirk total niedergeschlagen, dass er die Sitzungen in diesem Jahr nicht „mal richtig in aller Ruhe genießen kann“. Auch hatte er sich gefreut, viele Gesichter aus der „Prinzenzeit“ wieder zu sehen und nette Gespräche zu führen. Er war aber wegen einer Schulterverletzung krankgeschrieben und musste deshalb schweren Herzens viele Einladungen absagen.
Voller Freude und Neugier auf das, was sie erwartet, trafen wir sie bei unserem Gespräch anlässlich ihrer Vorstellung vor einem Jahr an. „Es war ähnfach scheen“, antworteten uns Gaby und Dirk nun voller Inbrunst auf unsere Frage, wie ihnen – mit etwas zeitlichem Abstand gesehen – ihr „Prinzendasein“ gefallen habe. Und ihre sympathische, natürliche Art haben sie sich auch erhalten. „Alles glatt gegangen“ – bis auf einen abgebrochenen Absatz an Gabys Schuh, einem Getränk, das sich über einem ihrer schönen Kleider ergoss und einem geklauten Bozo, was ja anderen Prinzenpaaren auch passieren soll, gab es keine negativen Ereignisse. Im Gegenteil: „Unsere Erwartungen wurden noch übertroffen. Überall wurden wir herzlich empfangen und lernten viele nette Menschen kennen. Das Schwierigste, auch da sind sich die Beiden einig, waren die Kinderkappensitzungen. Da musste halt auch mal das Prinzenpaar einen Hula-Hup-Tanz wagen und die schönsten Kostüme wählen, was ganz, ganz schwierig war. Dabei rockte das Paar auf fast allen Veranstaltungen mit ihrem Song „Mit 55 Jahren“ – zu Ehren ihres Heimatvereins Die Daaler, die ihr 55-jähriges Jubiläum feierten – über die Bühne. Und der Gesang konnte sich hören lassen, wenn auch Prinz Dirk über diese Fähigkeit selbst erstaunt war.
„Narren, lasst es krachen, lasst es beben in Neinkerje, der Stadt zum Leben“ war das Motto von Dirk I. und Gaby I., das auch im originellen NKA-Sessionsorden verkörpert wurde. Er zeigte die Prinzessin (im echten Leben Verkäuferin), wie sie fröhlich ihren Gatten im Einkaufswagen vor sich her schiebt. Als Anspielung auf seinen Arbeitsplatz bei der Stadt Neunkirchen schwang der gelernte Schlosser, alias Dirk I., dabei eine Rohrzange. Deutlich konnte man auch sein Markenzeichen, den Zopf am Hinterkopf erkennen, der in dieser Session stets ein Thema sein sollte. So schenkte der Prinz dem Präsidenten des NKA Karl Albert bei der NKA-Gemeinschaftssitzung eine Zopfimitation im gleichen Stil und heftete sie ihm kurzerhand an die Narrenkappe, damit dieser wisse, wie es sich anfühlt mit Zopf. Albert lobte in seinem Rückblick auf diese Session auch das Paar, das nicht nur als rockendes Duo Talent und Humor bewies, sondern auch mit originellen Geschenken. „Die Beiden haben es verstanden, im Mittelpunkt zu stehen ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen.“
Viele, viele Termine hatte das Prinzenpaar während seiner Regentenzeit wahrzunehmen. Da die Session sehr kurz war, wurde es dann manchmal auch stressig. Sie wollten alle Einladungen annehmen und so kamen an einem Abend auch schon mal mehrere zusammen. „Kaum eine Sitzung konnten wir von Anfang bis Ende miterleben“, bedauerte Dirk Müller. Dafür haben sie aber nicht nur alle Veranstaltungen der NKA-Vereine besucht, sondern auch die kleineren wie die des SPD-Ortsvereins Neunkirchen-Zoo, dem Pensionärsverein oder dem Schwebel. Im Stadtbad-Restaurant, der Prinzenresidenz, verbrachten sie viel Zeit, um sich vor ihren Auftritten zu stärken, gaben aber auch den Veranstaltungen in Restaurant und Hallenbad den entsprechenden Rahmen. Beim Frauenfasching vertraten sie mit Prinzenfahrer Lothar Schmitt sogar Wirtin Doris und ihr Team, als diese sich für den Auftritt umzogen. Auch den Kindergarten St. Vincenz in Neunkirchen besuchten die Beiden am Freitag vor Fasching und der Prinz traf dort seine ehemalige „Tante Doris“.
Natürlich gab’s in dieser Zeit auch wenig Schlaf und wenn eine Pause am Mittag oder Nachmittag zur Ruhe genutzt werden sollte, musste die Prinzessin im Sitzen schlafen, weil die Haare ja nicht darunter leiden durften. Aber das alles hatte das Paar einkalkuliert und genoss trotzdem die für sie schöne Zeit, deren Höhepunkt natürlich der Rosenmontagsumzug in Neunkirchen war. Doch an Aschermittwoch war „nicht nur alles vorbei“, sondern auch Prinz und Prinzessin „erschlagen“ – beide lagen mit einer starken Erkältung im Bett. Geblieben sind Gaby und Dirk Müller viele schöne Erinnerungen, jede Menge Orden und einige Geschenke – „die Blumen sind leider alle verwelkt, die Sektflaschen leer getrunken“ – wie ein Sixpack Bier, dessen Flaschen mit dem Konterfei von Gabys Tattoo etikettiert sind und ein Modell ihres Prinzenautos. Auch das Wochenende mit dem Leihwagen im Hambachtal, das ihnen der KV Eulenspiegel schenkte, haben sie genossen. Nun bleibt ihnen nur noch allen Dank zu sagen, die sie so toll unterstützten. Da ist erst mal Prinzenfahrer Lothar Schmitt, dessen Hilfe sich nicht alleine auf das Chauffieren beschränkte: „Ohne ihn und seine Erfahrung hätten wir das nicht geschafft.“ Seine Gattin Christa, die für Gaby die herrlichsten Kleider schneiderte und Friseurin Nicole Strauß, die oft schon ganz früh am Morgen die Prinzessinnenfrisur arrangieren musste, waren ebenfalls unentbehrlich. Doris Schmelzer, Wirtin des Stadtbad-Restaurants, war liebevoll um das leibliche Wohl des Paares bedacht. Ralf Beckhäuser und Josh Sieren danken sie für die schönen Texte und den Arbeitskollegen für das Verständnis – Dirk konnte sogar seine Bereitschaftsdienste abgeben. Natürlich gilt ihr Dank auch dem NKA und allen Brudervereinen. Noch mal Prinzenpaar sein, das wollten sie nicht, denn „das ist nicht mehr zu toppen“. Und dem amtierenden Paar wünschten sie eine schöne Session und „soviel Spaß, wie wir hatten“. 
ts
Quelle: Stadtmagazin "es Heftche"

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